Elmshorn/Kiel. Der Bundesrat hat unlängst beschlossen, den Schenkelbrand bei Pferden verbieten zu lassen. Nach der neuen Viehverkehrsverordnung ist der Chip zur Identifizierung der Pferde zu verwenden. Abgesehen davon, dass das Chippen beim Fohlen mehr Stress und Schmerz auslösen kann, stehen im Ausland in der Regel keine geeigneten Lesegeräte zur Verfügung, und es gibt noch keine europa- bzw. weltweit vernetzte Datenbank. Zudem ist der Chip, der auch „wandern” kann, manipulierbar, leicht entnehmbar und oft nicht mehr lesbar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass das Brennen von Fohlen nicht tierschutzrelevant ist. Davon hat sich auch der Agrarausschuss des Kieler Landtages bei einem Lokaltermin beim Holsteiner Verband in Elmshorn überzeugen können.