Deutschland reitet hinterher: Platz drei für Ulla Salzgeber
| |  Verdient das Weltcupfinale Dressur gewonnen: Adelinde Cornellissen und Parzival, Foto: Raimund Hesse |
Leipzig. Erst die Weltreiterspiele in Kentucky 2010, und nun auch noch im Weltcupfinale von Leipzig. Wieder schickte die derzeit aktuelle und auch angesagte Dressurnation Holland ihre deutschen Kollegen auf die hinteren Plätze. Adelinde Cornelissen (NED) und ihr 14 Jahre alter Parzival ließen in der abschließenden Kür keinen Zweifel daran, dass sie auf Sieg reiten, und so war es auch. Zu Schwanensee- und Nussknacker-Klängen des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski(1840-1893) stellte sie einmal mehr ihre Klasse und die ihres vierbeinigen Partners unter Beweis. Rundum ein großartiger Ritt, mit viel Bereitschaft zum Risiko in den ausgeprägten Lektionen wie starker Trab und Galopp sowie in der Pi-Pa-Tour. Das Ergebnis der Jury: 84,804 Prozentpunkte, die für ihren ersten Titel im Weltcupfinale standen.